Postpartale Depression ist eine der häufigsten Wellness-Erfahrungen in der frühen Mutterschaft, wird jedoch aufgrund von Stigma und gesellschaftlichem Druck selten offen besprochen. Sie betrifft etwa 1 von 7 Müttern.
PPD sieht selten aus wie im Film dargestellt. Viele Mütter weinen nicht den ganzen Tag. Manche fühlen sich taub statt traurig. Andere fühlen sich gereizt, ängstlich oder losgelöst — sie gehen die Bewegungen des Fürsorgeerlebens durch, ohne wirklich präsent zu sein. Manche beschreiben es als hinter einer Glaswand zu stehen.
Unterschied zu den Baby Blues
Die Baby Blues betreffen bis zu 80% der Mütter in den ersten zwei Wochen nach der Geburt. Sie entstehen durch den raschen Hormonsturz und lösen sich typischerweise von selbst auf. Postpartale Depression ist anders — sie beginnt oder hält über die Zweiwochenmarke hinaus an und vertieft sich mit der Zeit.
Symptome erkennen
Symptome können anhaltende Traurigkeit oder Leere umfassen; Schwierigkeiten, eine Bindung zu deinem Baby aufzubauen; das Gefühl zu versagen; extreme Erschöpfung über die normale Neugeborenenerschöpfung hinaus; Veränderungen im Appetit; Rückzug von Freunden und Familie; sowie in einigen Fällen Gedanken, sich selbst zu schaden.
Warum es passiert
PPD wird nicht durch Schwäche verursacht. Es ist eine echte Erfahrung mit biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren — hormonelle Veränderungen, Schlafmangel, persönliche oder familiäre Vorgeschichte von Depression, eine schwierige Geburterfahrung oder mangelnde soziale Unterstützung.
Was hilft
PPD spricht gut auf Behandlung an. Gesprächstherapie — insbesondere kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und interpersonelle Therapie — hat starke Evidenz. Antidepressiva sind in der Stillzeit sicher, wenn sie benötigt werden. Der wichtigste erste Schritt ist, mit jemandem zu sprechen.